Beschwerdekonzept


Eltern

Die erste Instanz von Elternbeschwerden über Lehrkräfte ist grundsätzlich die betroffene Lehrkraft. Sollten sich Eltern zuerst an die Schulleitung wenden, wird diese sie an die zuständige Lehrkraft verweisen. Wenn Eltern oder die betreffende Lehrkraft nicht bereit sind, das Gespräch alleine zu führen, können weitere Lehrkräfte, Elternvertreter oder auch der Personalrat/die Personalrätin hinzugezogen werden. Sollte das Gespräch zu keinem Ergebnis führen, wird die Schulleitung einbezogen.

 

Beschwerden über Schüler werden mit dem Klassenlehrer/ der Klassenlehrerin besprochen und nicht mit dem betroffenen Kind selber.

 

Beschwerden der Eltern über die Schulleitung sind zunächst ebenfalls mit der Schulleitung selbst zu klären. Erfolgt dann keine Einigung, richtet man sich zunächst an den Vorsitzenden/ der Vorsitzenden des Schulelternrates unserer Schule und erst danach an das zuständige Dezernat der Landesschulbehörde.

 

 

Lehrkräfte/Pädagogische Mitarbeiter

Beschwerden von Lehrkräften über Eltern sind zunächst an die betroffenen Eltern zu richten, gegebenenfalls mit Unterstützung des Personalrates mit Informationen an die Schulleitung. Sollte dies zu keinem Ergebnis führen, wird die Schulleitung aktiv eingeschaltet. Wenn Beschwerden von Lehrkräften über Kolleginnen und Kollegen nicht auf direktem Weg gelöst werden können, werden zunächst der Personalrat und danach die Schulleitung einbezogen.

 

Beschwerden gegen die Schulleitung sind in einem Gespräch mit dieser zu artikulieren, gegebenenfalls kann der Personalrat einbezogen werden. Ist keine Lösung zu erzielen, wird der zuständige Dezernent/die Dezernentin eingeschaltet.

 

 

Hausmeister, Sekretärin, Reinigungskraft

In der Regel werden Beschwerden über Schüler oder Lehrkräfte oder Eltern direkt an die Schulleitung herangetragen. Diese bemüht sich um Vermittlung eines Gesprächs zwischen den betroffenen Personen, bzw. ergreift die erforderlichen Maßnahmen und klärt den Sachverhalt.

 

 

Beschwerden sollten in jedem Falle zunächst auf direktem Wege mit den betroffenen Personen geklärt werden. Dieser Überzeugung liegt der Grundsatz des fairen und ehrlichen Umgangs miteinander zu Grunde und spart in der Regel viel Zeit und Energie.

 

 

Beschlossen auf der Gesamtkonferenz 22. April 2015 und im Schulvorstand 22. April 2015.