Beschwerdekonzept


Beschwerdekonzept

Grundsätzlich nehmen wir Beschwerden ernst und gehen Problemen auf den Grund- soweit sie die Schule bzw. den schulischen Ablauf betreffen. Beschwerden sollten keine Abrechnung mit den Betroffenen sein, sondern Chancen der Zusammenarbeit eröffnen.

Dabei sollten nicht (sofort) Lösungen erwartet werden, sondern Zeit, Möglichkeiten und Wege der Bearbeitung akzeptiert und ggf. festgelegt werden. Die nächste Ebene wird erst dann eingeschaltet, wenn die direkt Beteiligten ihre Klärungsversuche dokumentiert haben und/ oder der Kontakt auf dieser Ebene nicht bearbeitet werden konnte.

 

 

Schülerinnen und Schüler

Schülerinnen und Schüler bringen ihre Beschwerden über Mitschüler/-innen in der Regel bei einem Streitschlichter oder ihrem /ihrer Klassenlehrer/in, Fachlehrer/in vor.

Die Streitschlichter schlichten nach einem ihnen bekannten Verfahren den Streit

oder

die Klassenlehrer/in, der Fachlehrer/in entscheidet, ob das Problem sofort gelöst werden muss, gegebenenfalls unter Einbeziehung einer weiteren betroffenen Lehrkraft oder der Schulleitung, oder ob es später (z.B. in der nächsten Pause, in der Streitschlichtung) bearbeitet werden kann.

 

Gibt es schwierige Situationen in der Pause, ist erster Ansprechpartner ein vorhandener Streitschlichter

oder

die aufsichtsführende Lehrkraft, in deren Ermessen die weiteren Schritte liegen:

 

–          sofortige Klärung, ggf. Anweisung

–          Hinzuziehen eines Streitschlichters

–          Einbeziehen der/des Klassenlehrers/-in

–          Einbeziehen der Schulleitung

 

Sollten sich Schülerinnen und Schüler über Lehrkräfte oder sonstige Mitarbeiter beschweren wollen, ist der Klassensprecher/die Klassensprecherin oder die Klassenlehrkraft Ansprechpartner.

Zunächst sollten aber die Schülerinnen und Schüler versuchen, eine direkte Klärung mit der Lehrkraft anzustreben.